Rivian R2: Alle Preise und Details zum neuen Tesla-Jäger

Rivian R2
Quelle: Rivian
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Rivian macht ernst und greift mit dem R2 frontal im Mittelklasse-Segment an. Der US-Hersteller startet die Auslieferungen im Frühjahr 2026 und wählt dabei einen Top-Down-Ansatz. Den Anfang macht das Performance-Modell inklusive Launch-Paket für 57.990 US-Dollar. Wer weniger Leistung benötigt, muss sich gedulden: Ende 2026 folgt die Premium-Variante für 53.990 Dollar, während das Basismodell für rund 45.000 Dollar erst im Jahr 2027 auf die Straße rollt. Technisch setzt Rivian auf eine komplett neue Plattform, die deutlich günstiger als die R1-Serie ist, aber bei der Performance keine Gefangenen macht. Das Topmodell sprintet in nur 3,6 Sekunden auf 96 km/h.

Die Reichweite liegt je nach Konfiguration zwischen 440 und 555 Kilometern. Interessant ist die Ladetechnik: Rivian nutzt nativ den NACS-Anschluss für das Tesla-Supercharger-Netzwerk, bietet aber CCS-Adapter an. Ein Wermutstropfen bleibt die Ladezeit von etwa 30 Minuten für den Hub auf 80 Prozent. Hier ziehen Konkurrenten mit 800-Volt-Systemen bereits vorbei. Dafür punktet der R2 mit cleveren Details wie einer integrierten Taschenlampe in der Fahrertür, zwei Handschuhfächern und haptischen Bedienelementen am Lenkrad, die eine Brücke zwischen digitaler und physischer Steuerung schlagen.

Im Innenraum dominieren zwei Displays und eine KI-gestützte Architektur. Das System ermöglicht L2+ autonomes Fahren auf Millionen von Kilometern in Nordamerika. Besonders markant ist das voll versenkbare Heckfenster, das den Transport langer Gegenstände wie Surfbretter erleichtert. Während die Performance-Version mit 482 kW und Allrad glänzt, setzt das Standard-Modell 2027 zunächst auf Heckantrieb und 257 kW. Die Premium-Variante schlägt mit 331 kW die Brücke in der Mitte. Rivian verbaut zudem eine neue Sensorik mit elf Kameras und fünf Radarsystemen.

Für Europa-Fans bleibt es spannend: Der R2 ist fest für den hiesigen Markt eingeplant. Hier wird er sich mit Schwergewichten wie dem VW ID.4 messen müssen. Rivian bringt dabei die neue E/E-Architektur mit, die durch die Kooperation mit Volkswagen auch in zukünftigen ID-Modellen stecken wird. Ob das kantige Design in Europa ebenso einschlägt wie in den USA, wird sich zeigen.

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