Samsung Galaxy S22-Reihe könnte variable FOV und Blende mit beweglicher Triple-Kamera bekommen

Samsung Galaxy S22 Ultra-Render

Samsung hat beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) einen Patentantrag eingereicht, in dem gezeigt wird, wie bewegliche Kamerasensoren verwendet werden können, um den Benutzer beim Wechsel zwischen zwei verschiedenen Objektiven mit unterschiedlichen Blendenöffnungen zu unterstützen.

Diese Technologie ermöglicht es dem Benutzer, die für ein bestimmtes Foto verwendete Blende je nach den Lichtverhältnissen zu ändern. Wenn es an der Zeit ist, ein Foto unter dunklen Bedingungen zu schießen, lässt ein Wechsel zu einem Objektiv mit einer größeren Blende mehr Licht herein.

Das Galaxy S9 war das erste Gerät von Samsung, das ein System mit zwei Blenden verwendet hat, das es ermöglicht, die Blende der Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen auf f/1,5 zu erweitern und bei hellen Bedingungen auf f/2,5 zu verringern.

Das Patent mit dem Titel „Bewegliche Kameras mit adaptivem Sichtfeld (FoV)“ zeigt ein Dreifach-Kamera-Setup mit einem Weitwinkel-, einem Ultraweitwinkel- und einem Teleobjektiv, wobei jeder Sensor die Position wechseln kann. Die Kamera in der Mitte kann sich nach oben und unten bewegen, während sich die beiden anderen Sensoren seitwärts bewegen.

Samsung Patent bewegliche Linsen
Quelle: LetsGoDigital

Als Samsung eine variable Blende in das Galaxy S9 und Galaxy S10 einbaute, bot es die Funktion nur mit der Weitwinkelkamera an. Mit der im Patent gezeigten Technologie hätten alle drei genannten Kameras die Möglichkeit, die Blende je nach Lichtverhältnissen zu verändern.

Neben der Steuerung der Blendengröße in Abhängigkeit von den Lichtverhältnissen können diejenigen, die gerne Porträts mit einem unscharfen Bokeh-Hintergrund aufnehmen, eine große Blende verwenden, um den unscharfen Bokeh-Hintergrund zu erzeugen. Bei Stadt- oder Landschaftsaufnahmen empfiehlt sich eine kleinere Blende, um schärfere Bilder zu erhalten.

Sollte sich Samsung dazu entschließen, dieses System in zukünftigen Smartphone-Modellen zu verwenden, könnte es einige Zeit dauern, bis die im Patent beschriebene Technologie in einem Samsung-Handy zum Einsatz kommt. Vielleicht verbaut Samsung diese Technologie aber bereits bei der Galaxy S22-Serie im nächsten Jahr? Oder doch erst bei der Samsung Galaxy S23-Serie im Jahr 2023.

Samsung muss etwas tun, denn die Verkaufszahlen sind doch stark gesunken. Besonders bei den Flaggschiffen der Galaxy S21-Reihe. Xiaomi sitzt Samsung bereits im Nacken und in Europa ist der chinesische Hersteller bereits an Samsung vorbeigezogen.

Quelle(n):
LetsGoDigital

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