Samsung: Sechs neue Galaxy-Z-Modelle für 2027 enthüllt

Samsung Galaxy Z TriFold
Quelle: Samsung
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Samsungs Falt-Sparte bereitet einen beispiellosen Strategiewechsel vor. Ein Leak des Insiders @TheGalox_ belegt, dass der Hersteller sein Lineup im Jahr 2027 auf gleich sechs Galaxy-Z-Geräte verdoppeln will. Neben der klassischen Aufteilung in Buch- und Klapp-Format wagt der Konzern den Sprung zu ausrollbaren Bildschirmen und bringt die Neuauflage seines Dreifach-Falters. Doch während das Angebot explodiert, rücken bezahlbare Geräte für normale Käufer in weite Ferne.

Rollable und TriFold 2: Schluss mit der Knickfalte

Die technisch bemerkenswerteste Neuerung dieser Roadmap hört auf den Namen Galaxy Z Slide. Die Grundlagen dafür reichen bis 2021 zurück, als LetsGoDigital erste Patentzeichnungen von Samsung veröffentlichte. Das Konzept bricht mit der bisherigen Falt-Mechanik: Das flexible Display wickelt sich um den Rahmen auf die Rückseite und fährt bei Bedarf motorisiert zur Seite heraus. Der handfeste Vorteil gegenüber allen bisherigen Falt-Smartphones liegt auf der Hand – das Panel kommt komplett ohne störende Knickfalte im Sichtfeld aus.

Nachdem LG auf der CES 2021 und Oppo mit dem Oppo X vor Jahren erste Prototypen demonstrierten, bringt Samsung diese Mechanik nun zur Marktreife. Parallel dazu nimmt der Hersteller den zweiten Anlauf beim doppelten Scharnier. Bereits im Frühjahr deuteten Berichte zum Samsung Galaxy Z TriFold 2 mit Rollable-Konzept an, dass Samsung die doppelte Faltung keineswegs aufgegeben hat. Das erste TriFold war eine direkte Reaktion auf das Huawei Mate XT aus dem Jahr 2024, erschien allerdings nur als streng limitierte Kleinserie und war binnen kürzester Zeit ausverkauft.

Weil Huawei am 31. Oktober bereits mit dem Mate XT 2 als Tri-Foldable mit Privacy Display nachlegt, steht Samsung unter Zugzwang. Um die Geräte alltagstauglich zu machen, setzt der Hersteller laut Leak auf drei klare Vorgaben: drastisch reduzierte Bautiefe, spürbare Gewichtseinsparungen und größere Akkukapazitäten trotz doppelter Mechanik.

Vom Slide bis zum Flip: Das Sechser-Lineup im Überblick

Statt des gewohnten Duos spaltet Samsung seine Palette künftig in sechs spezialisierte Modelle auf:

  • Galaxy Z Slide: Rollable-Smartphone mit motorisiert ausfahrbarem Display ohne Knickfalte
  • Galaxy Z TriFold 2: Zweite Generation des doppelten Falt-Smartphones für den breiteren Markt
  • Galaxy Z Fold 9 Ultra: Kompromissloses Spitzenmodell mit maximaler Kamera- und Gehäuseausstattung
  • Galaxy Z Fold 9 Pro: Neue Zwischenstufe oberhalb der Standard-Ausführung
  • Galaxy Z Fold 9: Das klassische Buch-Foldable als Basisvariante
  • Galaxy Z Flip 9: Das kompakte Clamshell-Modell für den Massenmarkt

Dass Samsung mit dem Galaxy Z Fold 9 einen radikalen Dünnheits-Konter gegen Apple vorbereitet, unterstreicht den wachsenden Druck im Premium-Segment. Apple drängt mit dem iPhone Duo auf den Falt-Markt und sicherte sich dafür vertraglich Falt-Panels von Samsung Display. Samsung reagiert darauf nicht mit Preissenkungen, sondern fächert die Modellreihen weiter auf. Wer künftig das dünnste Gehäuse oder die beste Sensorik will, muss zwangsläufig zum Pro oder Ultra greifen.

Preisschock im Luxussegment: Wo bleibt das Volks-Foldable?

Aus Nutzersicht offenbart dieser Großangriff eine schiefe Prioritätensetzung. Während viele Kaufinteressenten seit Jahren auf alltagstaugliche Falt-Smartphones für unter 800 Euro warten, flieht Samsung fast ausschließlich in das extreme Luxussegment. Die neuen Spezialmodelle wie das Z Slide und das TriFold 2 werden die Schwelle von 2.000 US-Dollar mühelos durchbrechen, was hierzulande Preisen von weit über 2.200 Euro entspricht.

Schon der Preisschock beim Galaxy Z Fold 8 trieb die Kosten für die Kundschaft spürbar nach oben. Befeuert durch den anhaltenden KI-Boom und teure Spezialbauteile explodieren die Fertigungskosten weiter. Dass Samsung im laufenden Jahr die Produktion regulärer Smartphone-Modelle drosseln musste, um Margen zu sichern, macht diese aggressive Modellflut zu einer riskanten Wette.

Ob der Markt im Jahr 2027 tatsächlich sechs verschiedene Falt- und Roll-Smartphones parallel aufnehmen kann, bleibt äußerst fraglich. Technisch setzt das Galaxy Z Slide ein starkes Ausrufezeichen gegen den Knickfalten-Kompromiss – preislich droht es jedoch ein Spielzeug für wenige Zahlungskräftige zu bleiben.

Was hältst du von dieser Modelloffensive: Wäre ein ausrollbares Smartphone ohne Knickfalte für dich im Alltag praktischer als ein klassisches Falt-Handy?

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2 Kommentare

  1. Uff, das ist leider wieder typisch Schmidtis Blog. Der Tweet auf dem sich das alles hier bezieht ist doch komplett aus der Luft gegriffen, einfach irgendwelche Behauptungen, ohne Quelle, Nachweise oder sonst was. Hilft auch nicht dass der Typ einen schlechten Ruf hat, weil eben jene „Leaks“ oft nicht zutreffen.

    Also: Solche News bitte höchstens als „Samsung könnte sechs neue Galaxy Z Modelle vorstellen“ betiteln, nicht als sei das in Stein gemeißelt..

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