Galaxy Z Fold 9: Samsungs radikaler Dünnheits-Konter gegen Apple

Die Entwicklungsabteilung von Samsung steht vor dem Marktstart des Galaxy Z Fold 9 unter massivem Erfolgsdruck. Apples Marktvorstoß mit dem iPhone Duo zwingt die Koreaner für 2027 zu einer aggressiven Kurskorrektur. Während die aktuelle Falt-Generation bereits auf ein breiteres Displayformat setzte, zielen die neusten Konzeptvorgaben aus Seoul auf das dünnste Gehäuseprofil der Firmengeschichte ab. Samsung will beim Formfaktor die verlorene Führungsposition im Premium-Segment mit aller Macht verteidigen.
3,9 Millimeter im Visier: Der Kampf um das dünnste Falt-Handy
Erste Leaks aus der Lieferkette nennen ein extremes Entwicklungsziel für das Gehäuse: Aufgeklappt soll das Smartphone nur 3,9 Millimeter messen, zusammengefaltet lediglich 7,9 Millimeter. Damit würde Samsung das Gehäuse spürbar abspecken. Das aktuelle Modell misst geöffnet 4,5 Millimeter sowie geschlossen 9,7 Millimeter. Selbst beim leicht schlankeren Galaxy Z Fold 8 Ultra liegt die Gehäusedicke bei 4,1 Millimetern beziehungsweise 9,0 Millimetern im zugeklappten Zustand.
Der direkte Vergleich zeigt, wo der Schmerzpunkt liegt. Apples iPhone Duo kommt geöffnet auf 5,2 Millimeter, misst geschlossen 11,3 Millimeter und wiegt spürbare 254 Gramm. Samsung hat beim Gewicht die Nase vorn, muss aber bei der Gehäusedicke nachlegen, um den Vorsprung auszubauen. Ob die angepeilten 7,9 Millimeter in der Serienfertigung halten, ist allerdings fraglich. Frühe Prototyp-Vorgaben werden im Zuge von Haltbarkeitstests häufig nach oben korrigiert.
Hinter den Kulissen läuft das Standardmodell unter dem Codenamen H9. Parallel verdichten sich die Hinweise auf ein breit aufgestelltes Line-up für 2027. Das Kürzel Q9A steht mutmaßlich für ein Galaxy Z Fold 9 Ultra, während B9 dem Flip 9 zugeordnet wird. Mit Q9B zeichnet sich zudem ein TriFold der zweiten Generation ab, ergänzt durch das Kürzel Z9 für ein erstes rollbares Display-Format. Berichte aus Korea sprechen zudem von zwei unterschiedlichen Breitbild-Varianten in der Entwicklung.
Zwei Breitbild-Varianten und die Under-Display-Kamera
Der Wechsel zum breiteren 4:3-Format beim Hauptbildschirm mit 7,6 Zoll und dem 5,5-Zoll-Cover-Display brachte den erhofften Verkaufserfolg. Um diese Dynamik zu nutzen, prüft Samsung für 2027 eine zweite Breitbild-Ausführung. Ein Modell soll ein angepasstes Seitenverhältnis erhalten, das Kinofilme und Videos ohne breite schwarze Ränder darstellt. Genaue Details zur Differenzierung der beiden Varianten fehlen bislang noch.
Auf der Innenseite steht das Kamerasystem vor einer erneuten Kehrtwende. Nachdem Samsung zuletzt wieder auf ein sichtbares Punch-Hole umgestiegen war, testen die Ingenieure für das Fold 9 eine weiterentwickelte Kamera unter dem Display. Ein ununterbrochener Bildschirm erhöht den Sehkomfort deutlich, doch die Bildqualität bei Videocalls bleibt die größte Hürde dieser Technik.
Dünnere Gehäuse erfordern zwangsläufig harte Kompromisse bei den Komponenten. Die deutlichen Einschnitte beim Standardmodell des Galaxy Z Fold 8 beim optischen Zoom zeigten bereits, wie eng der Bauraum bemessen ist. Wenn die Gehäusestärke weiter schrumpft, stehen Akku-Kapazität und Kamerasensoren erneut auf der Kippe.
CTG-Glas und 60 Watt: Die Antworten auf die Schwachstellen
Samsung Display arbeitet gemeinsam mit Zulieferern an neuartigem CTG-Glas (Center Etched Thin Glass), auch als Hybrid UTG bekannt. Bei diesem Spezialglas wird nur der Bereich der Falte dünner geätzt. Das Display lässt sich dadurch leichter biegen, während die übrige Fläche dick und stoßfest bleibt. Ein neu entwickeltes Füllmaterial gleicht die Vertiefung optisch aus. Die Technologie könnte 2027 serienreif sein und die sichtbare Display-Falte drastisch reduzieren.
Auch beim Laden deutet sich eine Beschleunigung an. Gerüchte sprechen von 60 Watt kabelgebundenem Laden für die Fold-9-Serie, nachdem die Vorgänger bei 45 Watt verharrten. Angesichts der Ladegeschwindigkeiten chinesischer Mitbewerber ist dieses Upgrade überfällig. Ein solches Upgrade passt zur Ausstattungsstrategie der S-Klasse, eine behördliche Zertifizierung steht derzeit jedoch noch aus.
Offen bleiben die Fragen nach Schutzklasse und Stift-Bedienung. Auf eine S-Pen-Unterstützung verzichtet Samsung seit zwei Generationen, um Gehäusestärke einzusparen. Zudem bietet die aktuelle Modellreihe nur einen Schutz nach IP48, der keinen feinen Staub abhält. Apple setzt beim iPhone Duo hingegen auf eine vollständige IP68-Zertifizierung. Wer die hohen Preise der Galaxy Z Fold 8 Serie von über 1.800 Euro bezahlt, erwartet einen verlässlichen Staubschutz für das empfindliche Scharnier.
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Hallo, ich habe die Neuigkeiten zum Samsung Fold 9 mit Spannung gelesen. ich verstehe allerdings in keinster Weise, aber warum das Handy noch dünner werden soll. ich halte diesen Dünnheitswahn für genau das selbe damals den Grössenwahn. Bei den Handys. Sie mussten immer größer werden. Jetzt müssen Sie anscheinend immer dünner werden.
Akkugröße, Schnelligkeit des Ladens, Staub und Wasserschutz und endlich endlich wieder die Möglichkeit, das Handy endlich mit dem SPen zu benutzen ist so viel wichtiger.
Ehrlich gesagt muss ich auch ein wenig lachen, wenn es um die Falte vom Display geht. Weil ich, im Gegengesetz zu den Meinungen vieler, ziemlich enttäuscht war vom Fold 8 oder Fold 8 Ultra, habe ich mir das Opo N 6 global in England besorgt. Die Falte ist um ein wesentliches weniger zu sehen als vom Fold 8 von Samsung, der Akku ist wesentlich größer, und. es. ist möglich, das Opo N 6 mit einem Stift zu benutzen.
Also, ehrlich gesagt, schon ziemlich lachhaft, was Samsung hier mit dem Fold 8 oder dem Fold 8 Ultra bietet. Wenn das bei Samsung im nächsten Jahr beim Fold 9 nicht wesentlich besser wird, werde ich erneut zu Oppo wechseln.
Echt schade, weil ich Jahrzehnte lang ein Fan von Samsung war, aber nach Fold 6 Abstand genommen habe.