Skoda Elroq und Enyaq: Modelljahr 2027 bringt LFP-Akkus und mehr Anhängelast

Skoda drückt bei seinen Elektro-SUV Elroq und Enyaq aufs Tempo und öffnet in Deutschland die Bestellbücher für den Jahrgang 2027. Wer bisher vor verschlossenen Türen stand, darf aufatmen: Die preiswerteren 60er-Versionen kehren zurück. Die wohl wichtigste technische Änderung betrifft die Zellchemie der Basismodelle. Hier verbaut der Hersteller nun LFP-Batterien anstelle der bisherigen NMC-Akkus. Mit einer Netto-Kapazität von 58 kWh und dem effizienteren APP350-Motor leisten die Einstiegsvarianten 140 kW. Der Elroq Essence 60 startet bei 37.390 Euro, während der Enyaq Essence 60 ab 42.990 Euro in der Liste steht – beide sind damit günstiger als ihre Vorgänger.
Für Gespannfahrer hält das Update eine handfeste Überraschung bereit, die Skoda fast beiläufig in den Tabellen versteckt. Die Anhängelasten steigen bei den Modellen mit dem großen 77-kWh-Akku teils massiv an. Während der Elroq 85 nun markenübergreifend 1,8 Tonnen ziehen darf, knackt der Enyaq 85 die Zwei-Tonnen-Marke. Das RS-Modell setzt mit 2,2 Tonnen sogar einen neuen Bestwert für Fahrzeuge auf der MEB-Plattform. Dass Skoda hier so deutlich nachbessert, macht die Stromer endlich zu einer echten Option für Besitzer schwerer Anhänger oder Wohnwagen.
Im Innenraum hält ein neues Infotainment-System auf Android-Basis Einzug. Die Bedienoberfläche wurde entschlackt, bietet nun feste Kacheln für die Klimasteuerung und ermöglicht die Nutzung von Apps wie YouTube. Neu an Bord sind zudem ein 21 Liter großer Frunk unter der Haube für das Ladekabel sowie die Unterstützung von Qi2 für kabelloses Laden mit 25 Watt. Auch das lang ersehnte One-Pedal-Driving ist nun verfügbar. Schade nur für Bestandskunden: Da die Neuerungen an eine optimierte Bordplattform gekoppelt sind, lassen sich das neue System und der digitale Schlüssel nicht per Software-Update bei älteren Modellen nachrüsten.
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Endlich mal vernünftige Anhängelasten. Jetzt müssten man nur mal noch einen 100er Akku ohne massive Zwangsbeglückung und Zwangsbeglückungspreise anbieten, dann wäre der Enyaq mit einem Octavia konkurrenzfähig