Thunderbird 20.0 für Android bändigt Fehler und bereitet Thundermail vor

Thunderbird Android
Quelle: Mozilla
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Das kommende Cloud-Netzwerk Thundermail zieht fest in den Kern der mobilen Thunderbird-App ein. Entwickler bereiten mit der Version 20.0 den harten Übergang auf eigene Serverstrukturen vor. Nutzer finden die Einrichtungsroutine für das neue Mail-System ab sofort prominent auf der Benutzeroberfläche.

Die technische Basis des quelloffenen Clients bleibt der bewährte K-9 Mail Core. Konkurrenzprodukte wie Microsoft Outlook oder Gmail nutzen proprietäre Push-Dienste zur Echtzeit-Synchronisation. Thunderbird verfeinert stattdessen die lokale Taktung über das standardisierte IMAP-IDLE-Protokoll zur Schonung der Systemressourcen.

Thunderbird 20.0 mobile: Diese Android-Bugs verschwinden im Quellcode

  • Thunderbird Tablet-Ansicht im Split-Screen: Der Verfassen-Button verweigerte in der geteilten Bildschirmansicht reproduzierbar den Dienst. Große Displays waren damit fast nutzlos. Der Code-Fix behebt diesen UI-Fehler vollständig.
  • Thunderbird Mail-Druckfunktion: Angeschlossene Drucker spuckten E-Mails ohne die notwendigen Nachrichtenkopfzeilen aus. Seitenränder fielen extrem schmal aus. Das Update korrigiert den Druck-Parser. Entwickler eliminieren Layout-Fehler.
  • Thunderbird Kontowechsel-Seitenleiste: Die App fror die Kontoübersicht nach einem Account-Wechsel ein. Der automatische Sprung in den Posteingang schlug fehl. Die Rendering-Pipeline läuft jetzt fehlerfrei.
  • Thunderbird Ordnersortierung: Unterordner mit spezifischen Akzentzeichen rutschten willkürlich an das Ende der lokalen Ordnerstruktur. Das System ignoriert nun falsche Prioritäten bei Umlauten. Spezifische Anpassungen stellen die Ordnung wieder her.

Das Benachrichtigungs-System erhält strengere Filter im Code. Aktionen zur Konfiguration von Push-Meldungen erscheinen erst ab einem exakt definierten Schwellenwert. Kontaktbilder in Benachrichtigungen bleiben bei Deaktivierung im System dauerhaft unsichtbar.

Displays mit hoher Bildwiederholrate verursachten bisher kritische Darstellungsfehler in der Seitenleiste. Zu schnelle UI-Animationen überforderten das Rendering beim schnellen Wechsel der Identität. Die Entwickler drosseln das Tempo der Übergänge gezielt, um sichtbare Fragmente auf OLED-Bildschirmen zu verhindern.

Ein erzwungener Fade-In-Effekt bei abgeschalteten Animationen entfällt. Importierte Kontoeinstellungen erzeugen keine fehlerhaften „XX“-Monogramme mehr im Avatar-Parser. Anwender installieren die manuelle APK-Datei ab sofort über die offiziellen Entwicklerkanäle.

Der Google Play Store verteilt das Update phasenweise innerhalb der nächsten Tage an berechtigte Android-Geräte.


Quelle: Github

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