Vivo X Fold 6: 200‑MP‑Kamera und Multispektralsensor – das Foldable, das Farbwissenschaft ernst nimmt

Vivo X Fold 5
Vivo X Fold 5 | Quelle: Vivo

Vivo setzt beim X Fold 6 auf eine Kamera‑Strategie, die sich klar von der Konkurrenz abhebt. Ein Multispektralsensor soll Farben unter jedem Licht präzise erfassen und richtet sich an Nutzer, die mehr als nur „schöne Bilder“ wollen. Dazu kommt ein 200‑MP‑Sensor, dessen Herkunft und Rolle – Hauptkamera oder Tele – noch offen ist.

Der Unterschied zum X Fold 5 wäre deutlich. Das Vorgängermodell bot eine solide Triple‑Kamera mit IMX921, 50‑MP‑Ultraweit und 50‑MP‑Periskop. Die neue Kombination aus 200‑MP‑Modul und multispektraler Farbmessung verspricht mehr Detailtiefe und eine präzisere Farbwiedergabe. Der Snapdragon 8 Elite dürfte die nötige Rechenleistung liefern, um die großen Datenmengen zu verarbeiten und KI‑Optimierungen in Echtzeit umzusetzen.

Der Markt für Foldables wird 2026 enger. Honor bringt im März das Magic V6, Oppo das Find N6. Xiaomi bleibt unklar, nachdem das Mix Fold 5 ausgelassen wurde. Vivo könnte wie beim Vorgänger im Juli starten und damit eine Lücke nutzen: Die Konkurrenz eröffnet das Jahr, Vivo kontert später mit einer Kamera‑Offensive.

Vivo setzt darauf, dass Bildqualität der wichtigste Kaufgrund für ein Premium‑Foldable ist. Ein 200‑MP‑Sensor bietet Spielraum für digitale Bearbeitung und verlustarmen Zoom. Der Multispektralsensor löst das Problem unnatürlicher Farbstiche. Zusammen könnten sie das Vivo X Fold 6 zu einem Gerät machen, das nicht zwischen Smartphone und ernsthafter Kamera unterscheidet.

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