Volkswagen SSP: Die Einheits-Plattform soll den Konzern retten

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Quelle: Volkswagen AG
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Volkswagen zieht den Stecker bei der Plattform-Vielfalt. Die neue Scalable Systems Platform, kurz SSP, wird ab 2026 zum technischen Fundament für nahezu alle elektrischen Modelle des Konzerns. Vom kleinen City-Flitzer bis zum PS-starken Sportwagen nutzen künftig alle Marken dieselbe Architektur. Das Ziel ist eine massive Reduzierung der Komplexität um etwa 50 %. Gleichzeitig sollen die Kosten für Entwicklung und Produktion im Vergleich zu aktuellen Systemen wie MEB um bis zu 20 % sinken.

Ein technologischer Vorreiter dieser neuen Ära ist der VW ID. Golf. Volkswagen bricht hier mit der bisherigen Namenslogik der ID-Reihe und bringt eine echte Ikone zurück in das Elektro-Portfolio. Der elektrische Golf soll seinen Verbrenner-Ahnen in jeder Hinsicht übertreffen und als neunte Generation die Brücke in die digitale Zukunft schlagen. Für Fans klassischer Performance steht zudem bereits ein elektrischer Golf GTI für 2026 fest.

In den Werken sorgt die Umstellung für massive Verschiebungen. Das Stammwerk Wolfsburg, das gerade erst das 49-millionste Fahrzeug feierte, wird für die SSP-Produktion umgebaut. Die Fertigung des klassischen Verbrenner-Golf wandert deshalb ab 2027 komplett nach Puebla in Mexiko ab. In Deutschland konzentriert sich Volkswagen künftig voll auf Stromer wie den ID.3, den Cupra Born und die kommenden SSP-Modelle.

Der Fahrplan für die neue Einstiegsmobilität steht ebenfalls. Der neue ID. Polo macht ab 2026 den Anfang einer Reihe von vier kompakten E-Modellen. Mit einer Reichweite von bis zu 450 Kilometern und drei Leistungsstufen soll er bezahlbare Elektromobilität massentauglich machen. Um Software-Verzögerungen in den Griff zu bekommen, hat Volkswagen zudem eine Task Force für die Kooperation mit dem US-Hersteller Rivian gegründet.


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