VW ID. 1: Einstiegs-Stromer für 20.000 Euro nutzt Technik aus China

VW ID.1
Quelle: Volkswagen AG
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Die Marktführerschaft gegenüber Tesla will Volkswagen künftig über den Preis erzwingen. Nachdem 2026 zunächst der ID. Polo für 25.000 Euro und der ID. Cross für 28.000 Euro starten, folgt 2027 der eigentliche Paukenschlag. Mit dem ID.Every1 plant VW ein Elektroauto für lediglich 20.000 Euro. Bemerkenswert ist hierbei, dass die Kernmarke selbst dieses Segment besetzt und die Aufgabe nicht an die Töchter Skoda oder Seat abschiebt. Um diesen Preispunkt zu realisieren, greift Wolfsburg zu drastischen Maßnahmen in der Lieferkette.

Der Elektromotor des kompakten Stromers stammt direkt aus China. Volkswagen begründet diesen Schritt mit dem massiven Kostendruck und den deutlich geringeren Entwicklungskosten im Fernosten. Da die chinesischen Werke komplett zum Konzern gehören, sieht VW darin keinen Qualitätsverlust. Tatsächlich ist China bei E-Komponenten technologisch längst enteilt, weshalb dieser Import für Käufer sogar Vorteile bei der Effizienz bringen dürfte. Die Endmontage des Fahrzeugs verbleibt jedoch in Europa, genauer gesagt im Werk in Portugal.

Technisch markiert der ID.Every1, oder möglicherweise auch VW ID. 1, zudem eine Premiere für die gesamte Flotte. Erstmals soll die neue Zonen-Software-Architektur zum Einsatz kommen, die aus der Kooperation mit dem US-Hersteller Rivian hervorgeht. Dieser radikale Umbau der digitalen Infrastruktur ist notwendig, um die Komplexität und damit die Kosten langfristig zu senken.


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