VW ID.4 soll in China noch 2020 in Produktion gehen

Die Volkswagen AG und ihr chinesischer Joint-Venture-Partner SAIC Motor wollen 4,13 Milliarden Yuan (590 Millionen Dollar) investieren, um ihre Autofabriken in Shanghai umzurüsten und neue Audi-Limousinen herzustellen.

SAIC Volkswagen, das Joint Venture (JV) des Wolfsburger Autoherstellers und größten chinesischen Autoherstellers, verkauft derzeit nur Autos der Marken Volkswagen und Skoda.

Der Umbau, der bis Ende 2020 abgeschlossen sein soll, erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Nachfrage nach Luxusautos in China ungebrochen ist, obwohl die Verkäufe auf dem größten Automarkt der Welt in den letzten zwei Jahren eingebrochen sind.

Für den Audi-Herstellungsprozess wird das JV auch die Druckeinrichtungen seiner neu gebauten MEB-Plattform nutzen, einer Volkswagen-Plattform, die eine effiziente Produktion verschiedener Elektrofahrzeugmodelle ermöglicht.

Volkswagen hofft, die Produktion auf Basis seiner MEB-Plattform in Shanghai ab dem vierten Quartal aufnehmen zu können und hat die Regierungsgenehmigung für die Produktion seiner elektrischen ID.4-Fahrzeuge beantragt.

Die Verkäufe von SAIC Volkswagen gingen in der ersten Hälfte des Jahres 2020 gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent auf 577.385 Fahrzeuge zurück, da die Coronavirus-Pandemie die Nachfrage in China traf, während die Verkäufe der gesamten Industrie um 17 Prozent sanken. Das JV verkaufte im vergangenen Jahr 2 Millionen Autos.

Quelle(n):
Reuters

Jörn Schmidt

Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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