VW ID. Golf startet 2028: Echte Tasten und 800-Volt-Architektur für das neue Elektroauto

VW ID. Golf
Quelle: Autocar

Volkswagen plant das Jahr 2028 für den nächsten großen Generationswechsel. Der Konzern schickt den VW Golf 9 als zweigleisige Strategie auf die Straße. Verbrenner sterben in dieser Baureihe nicht sofort aus. Ein Hybrid-Modell nutzt weiterhin die bekannte MQB-Plattform. Die rein elektrische Variante ID. Golf setzt hingegen auf die völlig neue SSP-Plattform. Diese Entscheidung fordert große Umbauten im Stammwerk Wolfsburg im kommenden Jahr. Beide Fahrzeuge teilen sich am Ende nur noch das äußere Design.

Die neue Architektur holt einen spürbaren technischen Rückstand auf. Volkswagen integriert endlich eine moderne 800-Volt-Architektur in sein wichtigstes Elektroauto. Dieses System garantiert deutlich höhere Ladeleistungen an der Schnellladesäule. Die aktuelle MEB-Plattform des ID.3 verliert hier den Anschluss an die asiatische Konkurrenz. Effizientere Antriebe sorgen gleichzeitig für mehr Reichweite im Alltag. Der kürzlich gezeigte ID.3 Neo dient lediglich als optischer Zwischenschritt bis zur Fertigstellung des echten E-Golfs.

Eine erste offizielle Skizze verrät bereits grundlegende Proportionen. Die Designer verabschieden sich von der kurzen Stupsnase der bisherigen ID-Familie. Die Motorhaube wirkt lang und streckt die Silhouette in klassischer Manier. Viele Beobachter fürchten dennoch ein deutlich zu hohes Fahrzeug. Die dicke Batterie im Unterboden zerstört oft die sportliche Linie kompakter Autos. Ein reiner Klon des ID.3 mit etwas schönerer Hülle verprellt die traditionelle Kundschaft sofort. Volkswagen muss den optischen Spagat zwischen Akku-Paket und gewohnter Kompaktheit zwingend meistern.

Im Innenraum vollzieht der Hersteller eine absolute Kehrtwende. Käufer fordern ein funktionales Auto und kein rollendes Smartphone mit unzähligen Untermenüs. Volkswagen reagiert nun auf diese anhaltende Kritik der Basis. Kapazitive Touch-Tasten fliegen komplett aus dem Cockpit. Echte physische Schalter kehren zurück und verbessern die Ergonomie spürbar. Dieser Richtungswechsel startet bereits ab 2026 in der kommenden ID-Generation. Materialqualität schlägt künftig wieder den puren Rotstift der Buchhalter.

Sportliche Fahrer blicken derweil gespannt auf die künftigen R- und GTI-Modelle. Diese Performance-Versionen erscheinen ausschließlich mit reinem Elektroantrieb. Volkswagen verspricht hier eine Fahrdynamik auf absolutem Spitzenniveau. Ein großes Fragezeichen schwebt allerdings noch über der Software. Der Konzern änderte seine Strategie bei den Betriebssystemen zuletzt mehrfach.

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