BSI findet keine Hinweise auf Zensur auf Xiaomi-Smartphones

Xiaomi 12 Pro
Quelle: Xiaomi

Im September 2021 erhob das Land Litauen schwere Vorwürfe gegen den chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi. Die Vorwürfe bezogen sich auf einen angeblichen Code in Xiaomi-Smartphones, der die Zensur bestimmter Begriffe ermöglichen könnte. In einer Erklärung bestritt Xiaomi, dies jemals getan zu haben, leugnete aber nicht, dazu in der Lage zu sein.

Nach den Anschuldigungen startete das BSI dann auch in Deutschland eine Untersuchung. Jetzt hat das Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Fall abgeschlossen. Man fand keine Beweise für Zensurwerkzeuge in den Geräten von Xiaomi.

„Infolgedessen waren wir nicht in der Lage, irgendwelche Anomalien zu identifizieren, die weitere Untersuchungen oder andere Maßnahmen erfordern würden“

Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Die kurze Erklärung macht deutlich, dass man nichts gefunden hat, was die Anschuldigungen Litauens bestätigt. Zur Erinnerung: Diese Anschuldigungen bezogen sich auf angebliche Schlüsselwortlisten in der Xiaomi-Software. Diese Listen enthielten Begriffe, die für einige chinesische Bürger sensibel sind, wie „freies Tibet“, „es lebe die Unabhängigkeit Taiwans“ und „Demokratiebewegung“. Theoretisch könnte die Software diese Schlüsselwörter erkennen und sie entfernen oder anderweitig manipulieren. Es sieht jedoch so aus, als wäre das nicht passiert.

Quelle(n):
Reuters

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