Huawei setzt auf alternative Huawei Mobile Services (HMS)

Huawei Logo

Das mit den Google-Diensten hat sich für Huawei ja (erst einmal) erledigt. Dafür nutzt man nun alternativ die Huawei Mobile Services (HMS).

Auf dem gestrigen Release-Event erklärte Richard Yu, dass man beim Huawei Mate 30 und Huawei Mate 30 Pro nicht mehr die Google Mobile Services und deren Kern auf den neuen Flaggschiffen installieren darf. Stattdessen setze man auf die sogenannten Huawei Mobile Services (HMS).

die neuen eigenen Services nutzen dabei ein ähnliches Rahmenwerk für die Installation und den Datenabgleich von Apps und deren Funktionen wie bei Google. Den sogenannten HMS Core setzt man nun auf der Mate 30-Serie ein.

Doch was fehlt, sind natürlich die Apps im der eigenen Huawei AppGallery. Dort findet man z.Zt. ca. 11.000 Anwendungen zum Download, vergleichen mit den Millionen im Google Play Stoe ist das natürlich keine Alternative.

Um das schnellstmöglich zu ändern, pumpt Huawei ordentlich Geld in die ganze Sache. Man lockt Entwickler mit Milliarden, damit sie ihre Apps für die Verwendung der Huawei Mobile Services anpassen und über die AppGallery verfügbar machen.

Werde Mitglied in der Huawei Gruppe auf MeWe | Facebook

So lange der Handelsstreit der USA mit China allerdings andauern, wird dies die neue Standardlösung von Huawei sein. Und somit leider auch keine Alternative mehr in Europa und Deutschland sein. Von einem Kauf der neuen Mate 30-Reihe und der kommenden Huawei-Modelle kann man derzeit nur abraten.

Quelle(n):
WinFuture

Jörn Schmidt
Über Jörn Schmidt 18987 Artikel
Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 9 Pie

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*