iPhone 18 Pro: Apples 100-Dollar-Aufpreis wird Realität

Render von vier Farboptionen des kommenden Apple iPhone 18 Pro
Quelle: FrontPageTech
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Die Schonfrist ist vorbei: Nach Jahren stabiler Basispreise dreht Apple an der Preisschraube. Das kommende iPhone 18 Pro wird teurer, und die Ursachen dafür liegen tief in den Halbleiterfabriken und Serverfarmen dieser Welt.

TSMCs 2nm-Node und das globale Speicherchaos

Hinter den Kulissen explodieren die Kosten. TSMCs neues 2-Nanometer-Verfahren, auf dem der künftige A20 Pro basiert, treibt die reinen Fertigungskosten im Vergleich zum 3nm-Vorgänger um über 40 Prozent nach oben. Gleichzeitig saugen KI-Rechenzentren weltweit die Bestände an DRAM und NAND-Flash auf.

Marktbeobachter wie Deloitte prognostizieren eine Vervierfachung der Server-DRAM-Preise im Jahresverlauf. Entspannung bei den Lieferketten? Nicht vor 2029 oder 2030. Apple steht damit vor demselben Problem wie der gesamte Halbleitermarkt: Die Hardware-Basis wird im Einkauf massiv teurer.

Branchen-Insider Mark Gurman rechnet deshalb mit einem Einstiegspreis von 1.199 US-Dollar für das iPhone 18 Pro. Das entspricht einem Aufschlag von rund 100 US-Dollar beziehungsweise knapp neun Prozent gegenüber dem iPhone 17 Pro.

Was Google und Samsung vormachen

Der Schritt kommt mit Ansage, denn die Konkurrenz hat längst vorgelegt. Samsung verlangt für das Galaxy S26 Ultra bereits 100 Dollar mehr, und Google zog bei der Pixel 11-Serie identisch nach. Google ging sogar noch weiter und strich beim Pixel 11 Pro den Arbeitsspeicher von 16 GB auf 12 GB RAM zusammen – Preiserhöhung inklusive.

Apple wählt hier den Weg der Schadensbegrenzung. Statt die gestiegenen Produktionskosten wie bei den Macs (durchschnittlich 23 Prozent Plus) voll auf die Kundschaft umzulegen, schluckt der Konzern einen Teil der Mehrkosten selbst und drückt die eigene Marge. Bei einer linearen Weitergabe hätte das iPhone 18 Pro sonst bei 1.350 Dollar landen müssen.

Ob man das wirklich braucht? Ein Aufschlag von 100 Dollar ist ärgerlich, im aktuellen Marktumfeld aber fast schon das kleinste Übel. Wer von einem drei oder vier Jahre alten Gerät wechselt, wird den Schritt zähneknirschend mitgehen – zumal parallel das erste iPhone Fold für über 2.000 US-Dollar aufschlägt.

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