Porsche Taycan: Künstliche Schaltrucke und KI-Sound gegen die Elektro-Langeweile

ein grüner Porsche Taycan Turbo GT mit Manthey Kit
Quelle: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
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Porsche verpasst dem neuen Taycan-Jahrgang ein virtuelles Getriebe, um den Elektro-Alltag mit haptischem Feedback aufzumischen. Mit der optionalen E-Shift-Funktion simuliert der Sportwagen acht Gänge, inklusive Schaltrucken und virtuellem Drehzahlbegrenzer. Was in der Theorie nach purer Action klingt, wirkt beim Elektroauto auf den ersten Blick wie ein technologischer Rückschritt. Porsche folgt hier einem Trend, den Hyundai mit dem Ioniq 5 N bereits erfolgreich auf die Straße brachte. Ob dieses künstliche Verbrenner-Feeling echte Fahrfreude bringt oder nur ein teures Gimmick bleibt, ist die große Frage.

Diese Neuerungen bringt der Taycan-Jahrgang 2027

  • E-Shift: Über Schaltwippen am GT-Sportlenkrad lassen sich acht Gänge simulieren. Das System liefert ein Schleppmoment und Rucke, die den Fahrer täuschen sollen.
  • KI-Sprachsteuerung: Der neue Voice Pilot versteht natürliche Sprache deutlich besser und spart lästige Befehls-Wiederholungen.
  • PCM-Infotainment: Die Hardware-Basis wurde massiv beschleunigt. Alles läuft flüssiger, die Bedienung fühlt sich endlich modern an.
  • Themes App: Nutzer können ihr Cockpit jetzt in verschiedenen Farbwelten gestalten, ähnlich wie bei modernen Smartphones.
  • Wireless Charging: Induktives Laden im Auto erreicht jetzt 25 Watt. Das Smartphone lädt damit spürbar schneller als bei alten Standards.

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Während Porsche versucht, durch künstliche Eingriffe das „echte“ Fahrgefühl zu forcieren, bleibt die technische Realität rein digital. Die Abstimmung des E-Shift-Systems ist fahrzeugspezifisch, was jeden Taycan – vom Standardmodell bis zum Turbo GT – akustisch und dynamisch anders klingen lässt. Wer das volle Paket will, muss jedoch tief in die Tasche greifen. Das E-Shift-Feature setzt das Sport Chrono Paket und passende Sound-Systeme voraus. Es ist bezeichnend, dass man bei Porsche nun Geld für Funktionen ausgibt, die das Elektroauto bewusst „langsamer“ oder „unperfekter“ machen, nur um einen Verbrenner zu imitieren. Wer das will, kann gleich beim Klassiker bleiben.

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3 Kommentare

  1. Das ist jetzt der dritte Beitrag auf diesem Blog, den ich lese.

    Langsam frage ich mich, ob hier Technik eingeordnet werden soll oder ob einfach jedes Thema irgendwie negativ gedreht werden muss.

    Für mich wirkt das inzwischen eher wie Framing in Dauerschleife als wie ernsthafter Technikjournalismus.

    1. Mmmh, ich mag den Block eigentlich, muss diesbezüglich aber leider zustimmen! Tatsächlich hat man das Gefühl, dass der Autor (bzw. … ist es eine KI!?) irgendwie wahnsinnig gefrustet sein muss! (Fast) alles ist immer nur schlecht, schlechter und noch schlechter! Man sieht es aber auch an den Follower-Zahlen bei Whatsapp! Die stagnieren schon lange total!
      Selbst der Pop-up-Shop (und ich meine wirklich NUR den Pop-up-Shop) unseres benachbarten Weinguts hat 3x mehr Follower bei Whatsapp als dieser Blog hier! Das ist echt krass!
      Ich denke, hinter diesen Block steckt gar kein Mensch, sondern wahrscheinlich wirklich irgendeine KI! Schade eigentlich … wenn es so ist!

  2. Sorry, aber E-Autos sind wirklich absolut alles außer langweilig! Das Fahrgefühl ist einfach anders! Beim E-Auto ist es die „Freude durch KRAFT“, beim Verbrenner dagegen „Freude durch KRACH“! Allerdings, Verbrenner-Krach und giftige Abgase gehen halt immer auf Kosten eines Anderen! Beim E-Auto begeistern dagegen die ansatzlose und die über das gesamte „Drezahl“band vorhandene Kraft. Was wir schon alles für Testwagen hatten, mit denen wir „Kreise“ um Verbrenner gefahren sind, … die Kraft aus Kurven heraus, … die Serpentinen hoch – DAS sind Emotionen PUR! Wenn ich nur daran denke, treibt es mir schon die Tränen in die Augen!

    Ein Beispiel: Man stelle sich vor, man fährt Tempo 100 km/h auf der Autobahn, die Geschwindigkeitsbegrenzung wird aufgehoben oder die Baustellenfahrt ist zu Ende: Dann gebe ich mit einem Smart!!! #5 Brabus „Vollgas“! Leute, da kommt kein Lamborghini Urus hinterher, auch kein Urus S und auch kein Urus Performante!!! DAS – SIND – ECHTE – EMOTIONEN!!! Die konnte mir noch nie ein Verbrenner bieten – und ich bin wirklich schon ALLES gefahren!

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