Samsung: Das absurde Namenschaos beim Galaxy Unpacked 2026

Samsung schmeißt beim Galaxy Unpacked am 22. Juli 2026 in London alles um. Die komplette Nomenklatur fliegt auf den Müll. Drei Tage vor dem Event zeigt sich: Der Marktführer kriegt weiche Knie wegen der Konkurrenz. Ein riskantes Spiel mit den Käufern.
Nach 14 Jahren wieder London
Samsung zieht weiter. Keine Lust mehr auf Events in den USA, Korea oder Frankreich. Das Sommer-Unpacked wandert nach England. Fast 14 Jahre nach dem legendären Galaxy S3 schlägt Samsung am kommenden Mittwoch um 15:00 Uhr deutscher Zeit wieder in London auf.
Dieses ewige Location-Hopping der Marketing-Abteilungen nervt mich tierisch. Reine Show. Diesmal steckt aber mehr dahinter als ein schlichter Kulissenwechsel. Samsung steht massiv unter Druck. Apple droht laut aktuellen Branchen-Gerüchten mit einem faltbaren iPhone. Deshalb muss in London dringend ein neuer Formfaktor her.
Ein kürzeres, breiteres Foldable im Passport-Design. Soll den Markt aufmischen. Klingt spannend. Im Alltag zählt am Ende schließlich nur, ob das Cover-Display taugt oder das Ding einfach unhandlich in der Hosentasche liegt.
Der Ultra-Namens-Quatsch
Hier kommt der Haken. Samsung würfelt die Namen seiner Geräte völlig absurd durcheinander. Wer denkt, dass der logische Nachfolger des Galaxy Z Fold 7 im Jahr 2026 einfach Fold 8 heißt, irrt sich gewaltig. Pustekuchen.
Das echte Hardware-Upgrade läuft künftig als Galaxy Z Fold 8 Ultra. Den vertrauten Namen Galaxy Z Fold 8 erbt stattdessen das neue Passport-Modell. Absurd. Das sorgt für maximale Verwirrung an der Kasse.
Letztes Jahr war das mit dem Galaxy Z Flip 7 FE, dem normalen Galaxy Z Fold 7 und dem Galaxy Z Flip 7 noch halbwegs sortiert. Jetzt blickt ohne Erklärung kein Mensch mehr durch. Warum dieser unlogische Quatsch? Keine Ahnung. Ich werde vor Ort in London definitiv nachbohren.
Uhren und Brillen im Schlepptau
Neben Falt-Handys gibt es natürlich auch Wearables. Bei der Galaxy Watch 9 zeichnet sich eine Überraschung ab. Endlich ein Nachfolger für die klobige Outdoor-Uhr. Die Galaxy Watch Ultra 2 ist im Anmarsch.
Dazu kommen erste News zu Samsungs neuer KI-Brille. Volles Programm für den Mittwoch. Wer live von der Couch zusehen will, klickt sich bei YouTube rein oder nutzt Samsung.com und den Samsung Newsroom.
Die nackte Angst vor Apple
Dieser Namenswechsel zeigt vor allem eins: In Südkorea liegen die Nerven blank. Wenn der weltweite Platzhirsch seine etablierte Nummerierung opfert, um ein völlig neues Design in die Reihe zu quetschen, brennt die Hütte. Die Angst vor Apple ist real. Das Marketing schlägt Purzelbäume.
Samsung splittet die Premium-Klasse jetzt auf. Logisch. Nur so lassen sich die noch höheren Preise für das echte Top-Modell über das Ultra-Kürzel rechtfertigen, während das Standardmodell als Schild gegen neue Angreifer dient. Ein riskanter Spagat. Am Ende zahlt der Kunde den Preis für dieses Experiment.
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