Tesla drängt in den Massenmark

Tesla konnte am Battery Day sehr gute Zahlen vorlegen. Und das ist auch nur einem Modell zu verdanken, dem Model 3. Denn damit hat man den Sprung zum Volumenhersteller geschafft.

Tesla hat vor einigen Jahren die Weichen für die Zukunft gestellt. Und wie sich mittlerweile zeigt, waren es die richtigen. Denn das man mit dem Model 3 ein günstiges Auto neben dem Luxussegment mit Model S und Model X geschaffen hat, war die richtige Entscheidung.

Das Auto verkauft sich mittlerweile wie geschnitten Brot, auch wenn es den versprochenen Preis von 35.000 Dollar ja nicht so ganz einhalten konnte.

Und mit dem nun angekündigten Tesla für 25.000 Dollar geht man noch einmal einen weiteren Schritt. Denn damit drängt Tesla dann endgültig in den Massenmarkt.

Zwar lassen sich mit dem Model S, Model X und Model Y wahrscheinlich deutlich bessere Margen verdienen als mit dem Model 3 und dem möglichen Model 2, dafür stimmen dann aber die Verkaufszahlen der letzteren Modelle.

Denn im vergangenen Jahr hatte Tesla 367.000 Autos verkauft, davon waren aber allein 300.000 Model 3. Das zeigt, wie wichtig das Modell ist und das man damit endlich geschafft hat, auch Geld zu verdienen.

Und ein mögliches Model 2 für 25.000 Dollar dürfte dann dafür sorgen, dass die Verkaufszahlen durch die Decke gehen. Vermutlich werden dessen Verkaufszahlen dann sogar noch deutlich über dem des Model 3 liegen.

Und damit ist man dann auch im Massenmarkt angekommen und kein Nischenhersteller mehr. Dies ist auch unbedingt notwendig, um dann den entsprechenden Umsatz zu machen und vor allem dauerhaften Gewinn.

Daher kam die Ankündigung eines noch günstigeren Modells für viele nicht überraschend. Auch wenn wir noch 3 Jahre auf das Modell warten müssen.

Jörn Schmidt

Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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