TSMC wendet sich an US-Regierung, will Huawei nach der Schonfrist weiter beliefern

TSMC hat sich an die US-Regierung gewandt, weil man Huawei auch nach der Schonfrist weiter beliefern will. Der taiwanesische Chiphersteller ist der fortschrittlichste der Welt und verwendet viel US-Technologie, weshalb man nicht mehr an den chinesischen Hersteller liefern darf.

TSMC darf aufgrund des Verbots nicht länger Huawei’s Aufträge annehmen, und dies ist dies auch ein enormer Verlust für TSMC. Noch hat man eine Schonfrist bis September, danach darf man aber keine Prozessoren mehr an Huawei liefern.

Jüngsten Berichten zufolge hat TSMC vor kurzem an die US-Regierung geschrieben, dass man Huawei nach Ablauf der Schonfrist weiter beliefern will. Auch hier muss eine entsprechende Lizenz beantragt werden. Doch jeder weiß, dass diese wohl niemals gewährt werden wird.

Das US-Handelsministerium hat nach der Ankündigung des Verbots eine Frist von 120 Tagen gewährt. Die Unternehmen haben jedoch bis zum 14. Juli Zeit, um Einwände einzureichen. Nach dem 14. Juli können Unternehmen nur noch entsprechende Handelslizenzen beantragen.

Berichten zufolge entfallen auf Huawei fast 15 Prozent der Einnahmen von TSMC. Daher hofft man weiterhin, dass man Huawei als Kunden nicht verliert.

Quelle(n):
ITHome

Jörn Schmidt

Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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