Volkswagen: Mit viel Geld und Linux zum softwaregetriebenen Automobilkonzern

Es ist kein Geheimnis mehr. VW will es Tesla gleichmachen und ebenfalls seine eigene Software für die Elektroautos entwickeln. Dafür will man bis 2025 viel Geld in die Hand nehmen.

Volkswagen wird zukünftig auf seine eigene Software-Plattform setzen. Drittanbieter soll es zukünftig nicht mehr geben. Der Konzern wolle sich von einem Autohersteller zu einem softwaregetriebenen Automobilkonzern entwickeln.

Bis 2025 will Volkswagen dann 60 Prozent der Software für Autos aus dem ganzen Konzern selbst schreiben. So wurde es nun einer aktuellen Pressemitteilung bestätigt. Enge Entwicklungspartnerschaften mit großen IT-Konzernen oder der Zukauf von Software komme für das Unternehmen nicht in Frage.

VW Software-Abteilung „Car.Software“ soll eigene Aktiengesellschaft werden

In den nächsten fünf Jahren will VW dafür 7 Milliarden Euro investieren. Der Hersteller will sich so „die Kontrolle über die komplette Fahrzeug-Architektur“ einschließlich Elektronik sichern. Updates sollen dann zukünftig auch via OTA (over-the-air) ausgespielt werden.

Es ist sogar geplant, dass die Software-Abteilung „Car.Software“ auszugliedern und eine eigene Aktiengesellschaft werden. Diese könnte dann zukünftig auch für externe Kunden arbeiten. Doch bis das soweit ist, vergehen noch viele Jahre intensiver Arbeit.

Man erkennt aber, dass Volkswagen begriffen hat, wo die Zukunft liegt. „Wir wechseln vom Planen ins Machen“, sagte Christian Senger, CEO der Car.Software-Organisation bei VW.

Jörn Schmidt

Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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