Honor Magic 9: Comeback der LOFIC-Technik für extremen Dynamikumfang in der Kamera

Honor plant für das Magic 9 offenbar eine Rückkehr zu echter Hardware-Power bei der Kamera. Laut aktuellen Leaks reaktiviert der Hersteller die LOFIC-Technologie (Lateral OverFlow Integration Capacitor), die wir bereits aus dem Magic 6 RSR kennen. Diese Technik löst ein altbekanntes Problem: Ausgebrannte Lichter bei schwierigen Kontrasten. Jeder Pixel erhält einen zusätzlichen Kondensator, der überschüssige Lichtinformationen bei Sättigung einfach auffängt. Das Ergebnis sind Fotos, die selbst bei direkter Sonneneinstrahlung Details im Himmel bewahren, ohne die Schatten absaufen zu lassen.
Kombiniert wird dieses Hardware-Feature vermutlich mit dem brandneuen OmniVision OVB0D-Sensor. Dieser 200-Megapixel-Bolide im 1/1,1-Zoll-Format tritt direkt gegen die Platzhirsche von Sony an. Durch die Integration von LOFIC erreicht der Sensor einen Dynamikumfang von bis zu 108 dB. Damit nähert sich Honor der Bildqualität professioneller DSLRs weiter an, ohne auf rein softwarebasierte KI-Tricks angewiesen zu sein. Für die nötige Rechenleistung sorgt im Hintergrund der Snapdragon 8 Elite Gen 6, der speziell auf die Verarbeitung solch riesiger Datenmengen optimiert ist.
Neben der Kamera-Power bahnt sich ein massiver Sprung bei der Ausdauer an. Erste Berichte sprechen von Akku-Kapazitäten zwischen 8.000 und 9.000 mAh für die Magic-9-Serie. Das wäre eine Kampfansage an die gesamte Branche. Optisch könnte Honor zudem die markante Display-Pille streichen und auf ein dezenteres Frontdesign setzen, um die nutzbare Fläche zu maximieren. Die Vorstellung der neuen Flaggschiffe wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.
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