Samsung Galaxy S26: Exynos 2600 soll Abhängigkeit von Qualcomm langfristig beenden

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Quelle: KI-generiert mit Imagen 3 von Google Gemini
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Samsung bläst zur Attacke auf Qualcomm und schickt mit dem Exynos 2600 den weltweit ersten Prozessor im 2-Nanometer-Verfahren ins Rennen. Das Unternehmen verfolgt dabei ein klares Ziel: Langfristig sollen alle Galaxy-Smartphones ausschließlich mit hauseigenen Chips laufen. Der aktuelle Vorstoß beim Galaxy S26 und S26 Plus markiert den Startpunkt für diese Unabhängigkeit. In San Francisco betonte die Hardware-Führung von Samsung, dass dieser Schritt vor allem die Kosten senken und die Kontrolle über die Hardware zurückgewinnen soll.

Technisch setzt der neue Exynos 2600 Maßstäbe bei der Fertigung, auch wenn die Leistungswerte ein gemischtes Bild zeichnen. Während die Grafikeinheit in ersten Tests überzeugt, hinkt die Rechenleistung der CPU der Konkurrenz noch hinterher. Dennoch verspricht Samsung durch die 2-nm-Struktur eine deutlich verbesserte Energieeffizienz für die Nutzer. Diese Optimierung soll die Schmach früherer Exynos-Generationen tilgen, die oft mit Hitzeproblemen zu kämpfen hatten. Apple dient hierbei als Vorbild, da die Kalifornier Hardware und Software seit Jahren erfolgreich aus einer Hand liefern.

Trotz der Ambitionen bleibt das Galaxy S26 Ultra vorerst eine Ausnahme in der Strategie. Im Topmodell verbaut Samsung weiterhin den Snapdragon 8 Elite der 5. Generation. Dieser liefert eine beeindruckende Steigerung der NPU-Leistung um 39 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Auch die CPU- und GPU-Werte liegen deutlich über den Standardmodellen. Dieser zweigleisige Ansatz erlaubt es Samsung, im High-End-Bereich konkurrenzfähig zu bleiben, während man die eigene Chip-Sparte für die breite Masse fit macht.

Völlig überraschend weicht Samsung bei seinen Wearables von der Exynos-Linie ab. In der kommenden Galaxy Watch 9 Ultra 2 steckt laut Ankündigung ein neuer Chipsatz von Qualcomm. Das unterstreicht die Komplexität der langfristigen Strategie. Samsung wählt für jedes Produkt den aktuell optimalen Partner, verliert das Ziel der vollständigen Eigenversorgung aber nicht aus den Augen. Die kommenden Jahre entscheiden, ob der Exynos 2600 tatsächlich die Wende einleitet oder ob Qualcomm für die Galaxy-Reihe unverzichtbar bleibt.


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