Sony verkauft kaum noch Smartphones und könnte die Sparte schließen

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Sony ist nach HTC der zweite ehemals große und sehr prominente Smartphone-Hersteller, der kaum noch Geräte verkauft. Und bei Sony könnte man sich entschließen, die Mobile-Sparte zu schließen.

Als vor ein paar Tagen die neuesten Quartalszahlen von Sony bekannt gegeben wurden, erkannte man, dass Sony Mobile in extremen Schwierigkeiten steckt. Nur 600.000 Smartphones konnte man verkaufen.

In mehreren aufeinander folgenden Quartalen verkaufte Sony kaum eine Million Geräte. Und es hat den Anschein, als ob die Xperia-Modelle weltweit nicht mehr gefragt sind.

Noch 2017 verkaufte Sony Mobile rund 13,5 Mio. Smartphones. Schon 2018 halbierten sich die Zahlen auf knapp 6,5 Mio. Geräte und in diesem Jahr sollen es laut Prognose nur noch 2,5 Mio. Smartphones werden.

Sony ist wahrscheinlich mit dem Smartphone-Geschäft fertig, da gibt es nicht viel zu diskutieren. Es wird mehr als eine starke Strategie erfordern, um das Smartphone-Geschäft des Unternehmens wiederzubeleben.

Doch wird Sony diesen Weg gehen? Es ist nicht das erste mal, dass man überlegt, die Mobile-Sparte zu schließen. Wegen der jüngsten Zahlen dürften die Überlegungen wieder zu entfacht worden sein.

Sony wird sich nun ganz genau überlegen ob es überhaupt noch Sinn macht, in dieser Sparte weiter Geld zu verbrennen. Den auch diue Hoffnungsträger Sony Xperia 1 und Xperia 10 brachten ja nicht die erhoffte Wende.

Jörn Schmidt
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Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 9 Pie

2 Kommentare

  1. Was haben die denn beim Xperia 10 erwartet? Nichtmal Mittelklasse Performance für 350€. Und dann bieten sie nicht einmal ein echtes Mittelklasse Gerät an. Die müssten einfach nur den Preis leicht senken, und die Leute würden die wieder kaufen…

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