WhatsApp knickt nach Shitstorm ein: Neue Nutzungsbedingungen kommen erst später

Da bläst WhatsApp aber ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Damit hatte man bei Facebook wohl nicht gerechnet, dass die neuen Nutzungsbedingungen so einen Shitstorm auslösen würden.

Nachdem in der vergangenen Woche viele WhatsApp-User die neuen Nutzungsbedingungen bestätigen mussten, scheint es eine wahre Flucht weg von dem Messenger zu geben.

Signal, Telegram & Co. verzeichnen seitdem bis zu 10x mehr Downloads als vorher. WhatsApp selbst wird in den Stores von Google und Apple seitdem auch deutlich weniger heruntergeladen.

Die neuen Nutzungsbedingungen haben die User extrem verunsichert. So sehr, dass WhatsApp erstmal bestätigte, dass in Europa keine Daten mit Facebook geteilt werden. Vorerst jedenfalls. Dennoch scheinen mittlerweile viele die Schnauze voll vom Dienst und Facebook zu haben. Denn die Datensammelwut wird immer größer.

Und so rudert WhatsApp nun erst einmal zurück. Das Datum, an dem die Leute aufgefordert werden, die Bedingungen zu überprüfen und zu akzeptieren wird nun erstmal verschoben. Am 8. Februar wird also erstmal kein Konto gesperrt oder gelöscht werden müssen.

Nun soll es erst am 15. Mai soweit sein. Bis dahin will der Messenger die verunsicherten User über Fehlinformationen aufklären und wie der Datenschutz und Sicherheit bei WhatsApp funktionieren.

Da scheint wohl wirklich jemand Angst zu haben, dass man vielleicht ein wenig zu weit gegangen ist. Die Datenkrake Facebook im Hintergrund schadet WhatsApp deutlich mehr als das es hilft. Eine Trennung beider, ob nun freiwillig oder per Politik, dürfte wohl die beste Lösung sein.

Quelle(n):
WhatsApp

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Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines OnePlus 8T mit Android 11

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