Xiaomi 17 Ultra: Durchgehender 3x–7x Zoom und Leica-Technik sollen neue Standards setzen

Xiaomi 17 Ultra Render
Quelle: Weibo

Xiaomi bereitet mit dem 17 Ultra eine Kamera-Innovation vor, die den Markt verändern könnte. Statt auf feste Teleobjektive mit einzelnen Zoomstufen zu setzen, integriert das Gerät erstmals ein durchgehendes optisches Zoomsystem zwischen 3- und 7-facher Vergrößerung. Damit entfällt der digitale Zoom, der üblicherweise zu Qualitätsverlust führt. Ein bewegliches Linsensystem sorgt für scharfe Bilder in jedem Bereich. Unterstützt wird die Technik von einem 200-Megapixel-Sensor aus dem Hause Samsung und einem von Leica zertifizierten APO-Teleobjektiv, das Farbfehler korrigiert und für präzisere Aufnahmen sorgt.

Die meisten Smartphones bieten feste Brennweiten, die bei höheren Zoomstufen durch digitale Vergrößerung ergänzt werden. Das neue System von Xiaomi arbeitet hingegen stufenlos und liefert dadurch konsistente Ergebnisse. Praktisch bedeutet das detailreiche Fotos bei 3x, 5x oder 7x ohne sichtbare Pixelbildung. Die Brennweite liegt zwischen 70 und 100 Millimetern, was auch für Makroaufnahmen Vorteile bringt. Der große Sensor unterstützt die Technik und sorgt für zusätzliche Schärfe.

Leica bringt seine APO-Technologie ein, die bislang vor allem in Profikameras genutzt wurde. Sie reduziert chromatische Aberrationen, verbessert die Farbtreue und sorgt mit asphärischen Linsen für weniger Verzerrungen. Eine große Blendenöffnung erhöht die Lichtaufnahme und verbessert Nachtaufnahmen. Im Vergleich zu Konkurrenzmodellen wie dem Galaxy S26 Ultra mit festem 10x-Periskop oder dem iPhone 16 Pro Max mit Hybrid-Zoom bietet Xiaomi einen echten kontinuierlichen Zoom, der ohne digitale Tricks auskommt.

Das Kameramodul ist kreisförmig gestaltet und beherbergt neben der Hauptkamera mit 200 Megapixeln auch ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkel sowie ein weiteres Teleobjektiv mit APO-Zertifizierung. Die Frontkamera liefert ebenfalls 50 Megapixel und unterstützt HDR sowie Nachtmodus. Das symmetrische Design sorgt für bessere Wärmeverteilung und Platz für größere Linsen, die für das neue Zoomsystem notwendig sind.

Die Vorstellung des Geräts wird für Januar 2026 in China erwartet, ein internationaler Marktstart soll im ersten Halbjahr folgen. Der Preis dürfte zwischen 1.200 und 1.400 Euro liegen. Damit tritt Xiaomi direkt gegen Samsung und Apple an, die ebenfalls neue Kameratechnologien in ihren Flaggschiffen einsetzen.

Das Fazit fällt klar aus: Mit kontinuierlichem optischem Zoom, Leica-APO-Technik und einem hochauflösenden Sensor könnte das Xiaomi 17 Ultra die Smartphone-Fotografie neu definieren. Einschränkungen gibt es beim maximalen Zoom, da ein 10x-Periskop fehlt, und beim Preis, der im Premiumsegment liegt.


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