vivo X Fold 6 schockiert im Preis-Leak: Warum das neue Falt-Flaggschiff über 40 Prozent teurer wird

Teaser des faltbaren Vivo X Fold 6
Quelle: vivo
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Ein Weibo-Leak entlarvt die Preisstrategie von vivo für das kommende Falt-Smartphone noch vor dem offiziellen Launch am 26. Juni in China. Das vivo X Fold6 startet laut einer dort aufgetauchten Werbe-Grafik bei satten 9.999 CNY für das Basismodell.

Der Vorgänger kostete in der identischen Speicherkonfiguration mit 12 GB RAM und 256 GB Flash-Speicher zum Start lediglich 6.999 CNY. Der Hersteller hebt die Preise damit um über 40 Prozent an. Gestiegene Beschaffungskosten für Halbleiter und Speicherbausteine erzwingen diesen Schritt im Einkauf vermutlich.

Die geleakten Speichervarianten im Überblick

  • Basisversion 12/256 GB (9.999 CNY): Der Einstiegspreis klettert drastisch nach oben. Umgerechnet entspricht das etwa 1.300 Euro.
  • Mittelklasse 12/512 GB (10.999 CNY): Der doppelte Datenspeicher kostet einen Aufpreis von 1.000 CNY. vivo lässt sich das Speicher-Upgrade teuer bezahlen.
  • Premiummodell 16/512 GB (11.499 CNY): Mehr Arbeitsspeicher erhöht die Reserven für intensives Multitasking. Die Preismarke erreicht umgerechnet 1.490 Euro.
  • Topmodell 16 GB/1 TB (12.499 CNY): Die maximale Ausbaustufe knackt alle bisherigen vivo-Preise. Power-User zahlen umgerechnet fast 1.620 Euro.

Der verbaute Dimensity 9500 Super Edition nutzt ein teures All-Big-Core-Design bei der CPU-Architektur. Diese High-End-Plattform treibt die Produktionskosten pro Chip spürbar in die Höhe. Die TSMC-Fertigung im modernen 3-Nanometer-Verfahren (N3E) verlangt den Smartphone-Herstellern aktuell massive Investitionen ab.

Ein riesiger 7.000-mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku liefert die Energie für das 8,02 Zoll große LTPO-Innendisplay. Diese neuartige Anodentechnologie erlaubt eine extrem hohe Energiedichte bei gleichzeitig dünner Bauweise des Gehäuses. Das komplexe Scharnier stabilisiert das faltbare Panel zusätzlich. Die Zertifizierungen nach IPX8 und IPX9 sichern das Gehäuse erstmals gegen dauerhaftes Untertauchen sowie Hochdruck-Wasserstrahlen ab.

Die Kamera-Ausstattung erhält ein Upgrade durch eine 200-Megapixel-Hauptkamera und ein Periskop-Teleobjektiv auf Basis des Sony LYT-602-Sensors. Dieser Bildsensor profitiert von der Stacked-Pixel-Technologie zur Optimierung der Dynamikreichweite bei Nachtaufnahmen.

Die Konkurrenz schläft währenddessen nicht. Samsung verlangt für sein aktuelles Foldable in China einen ähnlichen Einstiegspreis. Der markante Unterschied liegt beim Akku. Das etablierte Galaxy-Modell bietet deutlich weniger Kapazität bei der Batterie und lädt spürbar langsamer.

vivo rechtfertigt den heftigen Aufschlag durch diese überlegene Hardware, verliert dadurch im asiatischen Heimatmarkt jedoch den bisherigen Preis-Vorteil komplett. Das Gerät wird in den Farben Blue Hole, Black Gold Edition, Salt Lake und Polar Night ausgeliefert.


Quelle: Weibo

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