ADAC-Vergleichstest: Tesla Model Y stürzt gegen deutsche Rivalen ab

silberner Tesla Model Y Modelljahr 2025
Quelle: Quelle: Tesla, Inc.
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Der ADAC hat das Tesla Model Y Performance gegen die europäische Elektro-Elite in die Schranken gewiesen – und das Urteil der Ingenieure knallt wie eine Ohrfeige. Letzter Platz. Gesamtnote 2,2. Gegen den Mercedes GLC 400 EQ, den BMW iX3 und den Volvo EX60 zieht der einstige Klassenprimus den Kürzeren. Wer die nackten Messprotokolle der Prüfingenieure unter die Lupe nimmt, erkennt schnell: Teslas Verweigerung zeitgemäßer 800-Volt-Architektur rächt sich auf der Langstrecke bitter, während die traditionellen Autobauer ihre neuen Hausaufgaben gemacht haben – sich diesen Vorsprung allerdings fürstlich bezahlen lassen.

Ladetempo und Reichweite: Das 400-Volt-System wird zur Zwangspause

Auf der Autobahn zerfällt der Mythos vom uneinholbaren Tesla-Vorsprung. Im standardisierten ADAC-Verbrauchsmix kam das Model Y Performance auf lediglich 443 Kilometer reale Reichweite. Der BMW iX3 auf der Neue-Klasse-Plattform fuhr dem Feld mit einem 108,7-kWh-Akkupaket und gemessenen 669 Kilometern schlichtweg davon. Auch bei der Effizienz deklassiert München die Konkurrenz: Der BMW begnügte sich mit 18,3 kWh/100 km, während der Tesla bei 20,2 kWh/100 km lag.

ModellADAC-NoteTest-ReichweiteVerbrauchDC-Laden (10–80 %)Hub in 10 Min.AC-LaderBasispreis
Mercedes GLC 400 EQ1,8 (Sieger)559 km20,4 kWh23 min (800V)+247 km11 kW (opt. 22)ab ca. 70.000 €
BMW iX3 50 xDrive1,9669 km18,3 kWh25 min (800V)+271 km11 kW (opt. 22)ab ca. 70.000 €
Volvo EX60 P10 Ultra1,9508 km20,8 kWh17 min (800V)+266 km22 kW Serie72.790 €
Tesla Model Y Performance2,2443 km20,2 kWh35 min (400V)156 km11 kW62.990 €

An der Schnellladesäule gerät der Vergleich zur Demütigung für Tesla-Fahrer. Der neue Volvo EX60 knallt den Ladehub von 10 auf 80 Prozent in atemberaubenden 17 Minuten durch. Der Mercedes benötigt 23 Minuten, der BMW 25 Minuten. Das Model Y verharrt dagegen zähe 35 Minuten am Kabel. Bei einem schnellen Zehn-Minuten-Stopp lädt der BMW Strom für 271 Kilometer nach – der Tesla schafft im selben Zeitfenster gerade einmal 156 Kilometer. Zu Hause an der Wallbox das gleiche Bild: Während Volvo serienmäßig und die deutschen Hersteller optional mit 22 kW AC laden, riegelt Tesla bei 11 kW ab.

Paradoxes Duell: Feinste Stoffe bei Tesla, aber Tasten-Frust im Alltag

Bei der Qualitätsprüfung im Innenraum erlebten die ADAC-Tester eine verkehrte Welt. Die Karosserie des Model Y zeigt die bekannten Schwächen aus Grünheide: ungleiche Spaltmaße und nachlässig eingepasste Karosseriebauteile kosten Punkte. Im Interieur dreht Tesla den Spieß jedoch um. Der Club bescheinigt dem Model Y die hochwertigste Materialanmutung im gesamten Testfeld. Weich geschäumte Flächen reichen tief in den Fußraum hinab und die Sonnenblenden sind edel mit Textil bezogen, während BMW mit unverkleidetem, kratzempfindlichem Hartplastik enttäuscht.

Gleichwohl straft der ADAC das Tesla-Cockpit mit einer ungenügenden Bedienungsnote von 2,9 ab. Der Grund liegt auf der Hand. Das radikale Verbannen von Blinkerhebeln, Gangwahlhebeln und physischen Lichttastern auf den zentralen Bildschirm lenkt im dichten Verkehr gefährlich ab. Bei den Sicherheitsassistenten landet das Model Y mit Note 2,2 ebenfalls auf dem letzten Rang. Tempomat und Spurführung agieren hektisch, während BMW mit souveränem, freihändigem Autobahnfahren bis 130 km/h glänzt. Den Gesamtsieg nach Punkten holt sich der elektrische Mercedes GLC: Mit Luftfederung, Hinterachslenkung, einem Zweiganggetriebe an der Hinterachse und einem Bremsweg von 32,4 Metern aus Tempo 100 deklassiert er die Konkurrenz bei Fahrkomfort und Bremsperformance.

20.000 Euro Differenz: Der Rechenschieber kippt das Labor-Urteil

Auf dem Prüfstand der Ingenieure verliert Tesla, an der Kasse dreht sich die Realität komplett um. Das getestete Model Y Performance kostet 62.990 Euro – vollausgestattet inklusive Allrad, 3,5 Sekunden Beschleunigung auf Tempo 100 und 1,6 Tonnen Anhängelast. Der Volvo EX60 Ultra steht mit 72.790 Euro in der Liste, während BMW iX3 und Mercedes GLC EQ nackt erst jenseits der 70.000-Euro-Marke starten und mit vergleichbarer Ausstattung zügig an der 85.000-Euro-Grenze kratzen.

Rechnet man die Performance-Allüren heraus und wählt das Tesla Model Y mit Allradantrieb, beginnt der Einstieg bei 53.990 Euro. Mit 4,6 Sekunden auf Tempo 100 sprintet dieser Wagen immer noch schneller als der BMW iX3 und fast zeitgleich mit Mercedes und Volvo – bei satten 20.000 Euro Preisvorteil. Hinzu kommt Teslas Batteriegarantie über 8 Jahre oder 192.000 Kilometer, während die Konkurrenz bei 160.000 Kilometern stoppt (wie auch die Aviloo-Akkuauswertungen zum Model Y belegen). Der ADAC kürt Mercedes zum Sieger der Ingenieure – für den privaten Käufer bleibt Tesla der unangefochtene Sieger der Vernunft.

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Ein Kommentar

  1. ein Deutscher Automobilclub, bekannt für seine aus Werbegeldern finanzierten historisch bewiesen bias belasteten Tests,testet Auto gegen Auto statt Auto gg. Auto+Ökosystem aus intetnationalem Schnellladernetzwerk + FSD (alleine den Trainingsdatenbestand für die AI hat weltweit niemand) usw. was dabei rauskommt, kann ich sagen ohne den Test zu lesen, ein mit Bias deutsche Hersteller verseuchtes Machwerk, das niemand ernst nehmen kann außer ein paar Auto“Journalisten“, die ebenfalls Korruption verdächtig sind weil sie von Deutschen Herstellern Presserabatte annehmen, die sie von Tesla gar nicht erst bekommen. Bullshittiger Clickbait also.

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